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LIVE Linux-Verband e.V. / Universität Hannover 4. - 5. März 2004 |
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Treibermodell im Linux-Kernel 2.6
Mit den massiven Umbauten am Linux-Kernel haben sich sowohl interne Abläufe als auch die internen Schnittstellen des Kernels geändert. Der Vortrag möchte einen Überblick über diese Änderungen und den damit verbundenen Möglichkeiten zur Realisierung von neuen Funktionalitäten innerhalb von Gerätetreibern geben. Dazu soll zunächst das geänderte Unterbrechungsmodell vorgestellt werden. Wie aufgrund des Unterbrechungsmodells auch auf den - in eingebetteten Systemen vorwiegend eingesetzten - Einprozessormaschinen (UP-Systeme) kritische Abschnitte zu sichern sind, soll erläutert werden. Die Interruptverarbeitung, eine wesentliche Komponente für die Realisierung von Echtzeit-Aufgaben auf einem Standard-Linux, ist ebenfalls modifiziert worden. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags wird das Gerätemodell sein, welches Kernel 2.6 erstmals mitbringt. Falls der Treiber dieses unterstützt, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, angefangen vom "funktionierenden" Powermanagement bis hin zur automatischen Erstellung von Gerätedateien. Der Vortrag schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der neuen Möglichkeiten des Kernels 2.6 und daraus resultierender Probleme bei der Treiberentwicklung.
Referenten:
Jürgen Quade
© 2004 Linux-Automation Orgateam
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