LXA IOBus
Bei einer Vielzahl von Embedded Geräten im einer Remote-Lab-Infrastruktur erweist sich USB regelmäßig als unzuverlässig: Embedded-Geräte können nicht erreicht werden oder sie zeigen seltsame Fehlerbilder, die nicht reporduziert werden können. Um den Frust bei den Entwicklern zu verringern, haben wir eine CAN-basierte Vernetzung der Remote-Lab-Infrastruktur entwickelt, die Elemente des CANopen Protokolls nutzt.
Bei der Entwicklung der Software stand besonders die Integration in labgrid im Fokus, so dass sowohl ein manueller Remote-Zugriff auf die Entwicklungshardware, als auch Testautomatisierung ermöglicht wird.
LXA IOBus Server
Der LXA IOBus Server ist die Schnittstelle zu den einzelnen Geräten und ermöglicht eine Kommunikation zwischen Mensch und Maschine oder Maschine und Maschine, um die Ansteuerung der Geräte und die Testautomatisierung herzustellen.
Der IOBus Server verwaltet und abstrahiert die per CAN angebundenen IOBus-Geräte und stellt eine intuitive Web-Oberfläche und eine leicht zu verwendende REST-API zur Verfügung.
Ressourcen
Software: | https://github.com/linux-automation/lxa-iobus |
Handbuch (en): | https://lxa-iobus.readthedocs.io/en/latest/ |
LXA IOBus 4DO-3DI-3AI
Der LXA IOBus 4DO-3DI-3AI erweitert ein IOBus-Netzwerk um vier digitale Ausgänge, drei digitale Eingänge und drei analoge Eingänge.
Die digitalen Ausgänge sind als Solid-State-Relais implementiert und erlauben so das potenzialfreie Schalten kleiner Lasten, wie sie beispielsweise zum automatisieren von Tastendrücken oder Jumper-Verbindungen benötigt werden. Nutzungsbeispiele sind das Auslösen von System-Resets oder die Auswahl von Boot-Modi.
Die digitalen Eingänge sind ebenfalls per Solid-State-Relais implementiert und erlauben das Einlesen binärer Zustandsinformationen vom Device under Test. So kann beispielsweise über den Erfolg oder das Fehlschlagen eines automatischen Tests entschieden werden.
Die drei analogen Eingänge können beispielsweise zur Überwachung von Versorgungsspannung genutzt werden um sicherzustellen, dass beispielsweise ein vollständiger Neustart des Systems durchgeführt wurde.
Minimales Setup
Für ein minimales IOBus-Setup benötigen Sie:
- Ein Linux-basiertes System, auf dem der LXA IOBus Server läuft.
- Einen CAN-Adapter, der das Device unter Test mit dem CAN-Protokoll kommunizieren lässt. Wir mögen den Open-Hardware candleLight USB-CAN Adapter.
- Ein 120Ω-Widerstand, um den CAN-Bus abzuschließen.
- Ein 12V-Netzteil.
- 9-poliges Flachbandkabel.
- Männliche und weibliche D-Sub-9-Stecker zum Ankrimpen an das Flachbandkabel.
- Eine D-Sub-9-Buchse zum Anlöten der Stromversorgungsleitungen und des Abschlusswiderstandes.
- Ein wenig Geduld, um die Anweisungen zur Vorbereitung der Hardware zu befolgen, die in unserem Handbuch beschrieben sind.

LXA IOBus 4DO-DI-3AI Platine

LXA IOBus 4DO-3DI-3AI in Produktverpackung

LXA IOBus 4DO-3DI-3AI aufgebaut

LXA IOBus 4DO-3DI-3AI aufgebaut
Unsere Qualitätsversprechen
Dieses Gerät wird in Deutschland hergestellt. Jedes Gerät wird von uns von Hand in Betrieb genommen und getestet.
Ressourcen
Verkauf: | https://shop.linux-automation.com/lxatac_can_io-D01-R01-V01-C00 |
Handbuch (en): | https://linux-automation.com/lxatac_can_io-M01 |