LXA Test Automation Controller

Typische Anwendungen
  • Embedded Linux Entwicklung
  • Applikationsentwicklung für Embedded Geräte
  • Continuous Testing von Software auf richtiger Hardware
  • Hardware-Inbetriebnahme von Embedded Geräten
  • Fernzugriff auf Embedded Geräte

Der LXA Test Automation Controller (TAC) ist ein Gerät zur interaktiven Entwicklung und zum automatisierten Testen von Embedded-Geräten. Dabei wird jeweils ein TAC mit einem in der Entwicklung/im Test befindlichen Gerät (Device under Test, DUT) verbunden und dient als zentrale Schnittstelle zwischen EntwicklerIn und dem DUT. Er ist für Geräte entwickelt, auf denen Embedded Linux läuft, kann aber für eine Vielzahl von Embedded-Geräten verwendet werden. Der LXA TAC stellt die gängigsten Schnittstellen, die zur Fernsteuerung eines Embedded Gerätes benötigt werden, zur Verfügung. Darüber hinaus kann es mit LXA IOBus- und USB-Geräten erweitert werden.

Der LXA TAC erfüllt die folgenden Anforderungen:

  • Interaktive Entwicklung

    Fernsteuerung eines DUTs während der Entwicklung eines Bootloaders, eines Betriebssystems oder einer Anwendung.

  • Testen der Hardware und Qualitätssicherung

    Ausführung von automatisierten Testläufen für Bootloader, Betriebssysteme oder Anwendungen auf echter Hardware.

  • Fernzugriff und gemeinsame Nutzung von Ressourcen

    Mit der Fernsteuerung des Embedded Geräts ist es nicht mehr notwendig, ein DUT auf jedem EntwicklerInnen-Schreibtisch zu haben. Somit ist durch Fernzugriff und gemeinsame Nutzung auch eine Entwicklung mit wenigen Prototypen möglich.

Open Source Linux Distribution
  • Aktuelle Mainline Linux Distribution (basierend auf Yocto)
  • Die gängigsten Entwicklungswerkzeuge sind bereits vorinstalliert
  • labgrid Support
  • LXA IOBus Server zur Steuerung von LXA IOBus kompatiblen Geräten
  • Hardware-Management per SSH, Web und HTTP-API
  • Unterstützung für die Installation anderer Linux-Distributionen als privilegierte Container per podman zur schnellen interaktiven Entwicklung
  • Redundante A/B Firmware Upgrades mittels RAUC

Bei der Entwicklung der Software steht besonders die Integration in labgrid im Fokus, so dass sowohl manueller Remote-Zugriff auf die Entwicklungshardware als auch Testautomatisierung ermöglicht werden.

Interfaces auf der Infrastruktur-Seite

  • Gigabit Ethernet mit internem Ethernet Switch
  • Stromversorgung per PoE (IEEE 802.3af) oder 12V-Netzteil
  • USB-C zur Benutzung des TAC als USB-Device
  • Serial-Debug Konsole auf 2.5mm Klinkenstecker
  • OLED-Display mit einem Taster zur schnellen Übersicht

Interfaces auf der DUT-Seite

  • Gigabit Ethernet
  • 3 x USB 2.0 (Daten und Energieversorgung pro Port schaltbar)
  • UART/IO-Header (auf 2.54mm Pin-Raster):
    • UART (3.3V Logik-Level) mit RX, TX, RTS und CTS
    • 3.3V Spannungsversorgung für Pegelwandler
    • Abschaltbare UART- und Spannungsleitungen
    • 2 x potentialfreie Schaltkontakte z.B. zum Setzen von Boot-Jumpern oder Simulieren von Tastendrücken
  • Schaltbare DUT-Spannungsversorgung (5V-48V, 5A) mit Spannungs- und Strommessung
  • CAN Schnittstelle (zur Kommunikation mit dem DUT)
  • LXA IOBus-Schnittstelle zum Anschluss LXA IOBus-Kompatibler Zusatzgeräte

Resources

Datenblatt (en): Datasheet_LXATAC.pdf
Produktionsstatus: In Entwicklung
Software: https://github.com/linux-automation/lxa-iobus
Handbuch (en): In Entwicklung